Die AdB-Mitgliederversammlung beschloss 2001, die Geschlechterperspektive in Entwicklung, Organisation und Überprüfung von Entscheidungsprozessen auf allen Ebenen des Verbandes zum Prinzip zu machen. Diese Selbstverpflichtung wurde in die AdB-Satzung aufgenommen.
Mit externen Fachleuten wurde ein Konzept zur Operationalisierung von Gender Mainstreaming für alle Bereiche der Verbandsarbeit entwickelt, das eine Top-down-Strategie verfolgt. Die Geschlechterperspektive soll in alle politisch-administrativen Vorgänge durch alle am politischen Entscheidungsprozess beteiligten Akteure und Akteurinnen eingebracht werden. Zu diesem Zweck wurde eine zu gleichen Teilen aus Männern und Frauen bestehende Steuerungsgruppe eingesetzt. Ihr gehören Mitglieder der AdB-Kommissionen, des Vorstands und eine Mitarbeiterin und ein Mitarbeiter der Geschäftsstelle an. Die Steuerungsgruppe transformiert ihre Arbeitsergebnisse in die verschiedenen Verbandsgremien.
Umsetzung von Gender Mainstreaming im AdB
- Der Kriterienkatalog zur Qualitätssicherung im AdB wurde dem Prinzip des Gender Mainstreaming angepasst;
- die Arbeitsregeln der Kommissionen wurden auf ihre "Gender-Kompatibilität" überprüft und verändert;
- die Steuerungsgruppe befasst sich mit Fragen des Gender Budgeting und der Umsetzung im Verband;
- zehn Mitgliedseinrichtungen haben 2003 in Kooperation mit dem AdB und durch Förderung des BMFSFJ Gender-Trainings mit ihren Mitarbeiter/innen durchführen können;
- der AdB ist beteiligt an einem Forschungsprojekt der Ruhr-Universität Bochum zur Gender Mainstreaming Qualifizierung in der Erwachsenenbildung.
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 Publikationen
Broschüre "Gender Mainstreaming im AdB" - Download der pdf-Datei, 981 KB
Positionspapier "Migration und Integration aus der Perspektive von Gender" - Download der pdf-Datei, 36,3 KB
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