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Weiße Wochen im AdB –
Mitarbeiter/-innen der karelischen Jugendbildung auf Erkundungstour durch die politische Bildungsstättenlandschaft |
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Vom 23. bis 30. April 2009 besuchte eine Gruppe der Jugendbildungsmultiplikatoren aus der Republik Karelien einige Mitgliedseinrichtungen des AdB. Ziel der Hospitation war, Strukturen und Arbeitsweisen von Einrichtungen der politischen Jugendbildung in Deutschland kennen zu lernen und gemeinsam Möglichkeiten für engere Kooperationen auf der Bildungsstättenebene auszuloten.
Mitarbeiterinnen aus der EJBW Weimar, dem Wannseeforum in Berlin, von Hochdrei in Potsdam, der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein in Werftpfuhl sowie aus dem Europahaus Aurich haben im Zuge der Rundreise verschiedene Schwerpunktfelder politischer Jugendbildungsarbeit vorgestellt und dabei das weite Feld von Schülervertreterarbeit, das vor allem historisch politische Bildungsarbeit für Jugendliche, medienpädagogische und kulturelle Methoden der politischen Jugendbildungsarbeit, Partizipation und Selbstorganisation etc. umfasst, erörtert. Zudem wurden die Arbeitsstrukturen der beteiligten Bildungsstätten von Personalplanung bis Finanzierung detailliert vorgestellt.
In einem gemeinsamen Abschlussseminar in Werftpfuhl am 28.-29. April 2009 wurden Themenfelder für mögliche Kooperationen intensiver diskutiert und der Gegenbesuch der Gruppe aus dem AdB vorbereitet. Die karelischen Kolleg/-innen nutzten die Gelegenheit, ihre Arbeitsfelder und -strukturen anhand von Praxisbeispielen vorzustellen, die bisherigen Entwicklungen im Bereich der Jugendbildungsarbeit in Karelien vor dem Hintergrund der russischen Jugendpolitik zu erläutern und über die Arbeit von DOROGA zu berichten. Die Nichtregierungsorganisation DOROGA ist seit 17 Jahren auf dem Gebiet der non-formalen Jugendbildung in Karelien tätig.
Weitere Informationen Informationen gibt es auf der Website der Organisation DOROGA. Ansprechpartner für das Fachkräfteprogramm ist Georg Pirker, Referent für internationale Bildungsarbeit des AdB, Tel. +49 30/400401-17.
Das Programm wird gefördert durch:

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