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Wie können wir mit unserem Budget mehr erreichen? - AdB-Tagung für Hauswirtschaftsleitungen zum Thema Einkaufsmanagement |
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Der Einkauf von Lebensmitteln, Verbrauchsmaterialien und Reinigungsgeräten stand im Mittelpunkt der diesjährigen Fachtagung des AdB für Hauswirtschaftsleitungen vom 1. bis 4. März 2011 in Bad Zwischenahn. Die Beschaffung von geeigneten Produkten dieser Art stellt in Bildungsstätten ein komplexes Aufgabenfeld dar, das von der Bedarfsermittlung über die Auswahl geeigneter Produkte und deren Lieferanten bis hin zu Fragen eines entsprechenden Qualitätsmanagements reicht. Die Fachtagung sollte den Teilnehmenden neue Impulse und Hilfestellungen für ihr Einkaufsmanagement vermitteln.
Ein Beispiel für kooperatives Beschaffungsmanagement stellte Thomas Kamp-Deister von der Land-Heimvolkshochschule Freckenhorst vor: das Projekt „Zukunft einkaufen“. „Zukunft einkaufen“ wurde von der Katholischen und Evangelischen Kirche in Deutschland zur Verbesserung des Beschaffungsmanagements in kirchlichen Einrichtungen entwickelt. Ziel des Projektes ist, ökologische und sozial/faire Standards beim Einkauf in den Bereichen Energie, Büro, Großhaushalt, Transport und Verkehr sowie technische Gebäudeausrüstung einzuhalten und damit eine nachhaltige Beschaffung zu gewährleisten.
Die Bedarfsermittlung und Auswahl geeigneter Reinigungsmaterialen und –geräte stand danach auf der Tagesordnung. Dazu referierten Sabine Mück und Alfred Radtke von HyCo Mück Hygiene Consult aus Cuxhaven und stellten ein integriertes System des Beschaffungsmanagements in diesem Bereich vor. Unter der Fragestellung „Wie können wir mit unserem Budget mehr erreichen?“ vermittelten sie Auswahlkriterien für geeignete Reinigungsprodukte und stellten Berechnungsbeispiele für eine Kostenanalyse vor, die der Produktauswahl vorausgehen sollte.
Zur Auswahl und Bewertung geeigneter Lieferanten entwickelten die Teilnehmenden Kriterien, die in bestehende Qualitätsmanagementsysteme übernommen werden können.
Neben dem Kernthema der Fachtagung standen noch zwei weitere Punkte auf dem Programm: Gegenstand des Vortrages von Franz-Christian Falck vom Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit war das seit drei Jahren gültigen Verbraucherinformationsgesetz des Bundes und die bisherigen Erfahrungen damit. Die Tagung endete mit einer Diskussion um die Abschaffung des Zivildienstes, eine Entscheidung, die sich in Kürze auf die Arbeit in den Bildungsstätten auswirken wird. Dabei wurde deutlich, dass die Bildungsstätten einem möglichen Ersatz des Zivildienstes durch den Bundesfreiwilligendienst skeptisch gegenüberstehen.
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